Schweinemarkt: Geringes Angebot stabilisiert Preis
Stabile Verhältnisse prägen auch diese Woche den EU-Schweinemarkt. Die in den meisten Mitgliedsländern auf Vorwochenniveau gehaltenen Notierungen stützen sich neuerlich auf tendenzielle rückläufige Schlachtzahlen und auf die Hoffnung, dass der Start in die Grillsaison mit Anfang Mai tatsächlich stattfinden wird.
Auch in Deutschland überwogen zuletzt die genannten Motive, die Preismelder waren sich einiger als eine Woche davor, die Notierung bleibt stabil.
Auch der österreichische Markt widerspiegelt das EU-Stimmungsbild. Unüberhörbar beklagen aber Schlacht- und Zerlegebetriebe erhebliche Spanneneinbußen. In der Erwartung, dass der Mai den "Knoten " am Fleischmarkt auflösen wird, wurde die unveränderte Notierung aber dann zur Kenntnis genommen. Der Mastschweine-Notierungspreis der Schweinebörse bleibt somit diese Woche bei EUR 1,64 je kg (Berechnungsbasis: EUR 1,54).
Grillwetter kann Preise festigen "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir die nachösterliche Marktschwäche überstanden haben, ist gestiegen. Auch der Wetterbericht stützt diese Einschätzung ", rechnet Johann Schlederer von der Schweinebörse mit weiterhin eher festen Tendenzen. Auch am deutschen Markt hellt sich die Stimmung auf: Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) rechnet für die Zeit um Anfang Mai mit einer anziehenden Nachfrage nach Grillfleisch. Die Wetterprognosen sehen derzeit positiv aus. Darüber hinaus verweist die ISN darauf, dass das EU-Exportgeschäft derzeit zufriedenstellend läuft.
Weltmarkt: Höhere Schweinefleischproduktion trifft auf gute Nachfrage Die globale Erzeugung von Schweinefleisch wird 2012 gegenüber dem laufenden Jahr um fast 3% steigen, erwartet das amerikanische Landwirtschaftsministerium USDA. Mit einer kräftigen Zunahme ist in China und mit einem leichten Wachstum in den USA, in Brasilien, Südkorea und Russland zu rechnen. Dagegen dürfte die Erzeugung in der EU im Jahresvergleich etwas zurückgehen, erwartet das USDA laut "Agra- Europe ". Die globale Nachfrage wird aber auf hohem Niveau bleiben, so die Prognose.
Quelle: aiz





















