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Juncker lehnt Mengensteuerung bei Milch ab

Kommissionspräsident Juncker persönlich bezieht zur Milch Stellung.

EU-Kommissionpräsident Jean-Claude Juncker schaltet sich in die Debatte um die niedrigen Milchpreise in der Union ein. In einem Brief an den European Milk Board (EMB) erteilt er einer erneuten EU-weiten Regulierung der Milchmenge eine Absage.

Das EMB fordert von der Agrarpolitik Maßnahmen zur Drosselung des aktuellen Milchangebots. Konkret schlägt die Organisation Anreize aus dem EU-Haushalt für Milcherzeuger vor, die ihre Ablieferungsmenge vermindern. Das EMB fordert zudem EU-Agrarkommissar Phil Hogan zum Rücktritt auf, weil er seiner Ansicht nach nicht in der Lage sei, die aktuelle Marktkrise zu bewältigen. In einem offenen Brief wandte sich das EMB mit diesen Forderungen an den Kommissionpräsidenten und der hat jetzt geantwortet. Juncker lehnt in seinem Antwortbrief eine erneute Steuerung der Milchmenge ab. Er stellt die Reformen der GAP und das beschlossene Ende der Milchquote nicht in Frage. "Ihre Sichtweise bezüglich einer Mengenregulierung auf dem EU-Milchmarkt wird von den wichtigen Interessensgruppen der Branche nicht geteilt", stellt der EU-Kommissionspräsident an die Adresse des EMB klar.

Erstellt am 11.2.2016

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