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AMA erinnert an Spritzgeräte-Überprüfung

Foto: Landwirtschaftskammer

Gemäß der Sonderrichtlinie ÖPUL 2007 ist bei den Maßnahmen "Biologische Wirtschaftsweise", "Integrierte Produktion (IP) Gemüse", "IP Obst und Hopfen" und "IP Wein" eine Spritzgeräteüberprüfung erforderlich, wenn die Maschine bei den betroffenen Kulturen eingesetzt wird.

Bei der "Umweltgerechten Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen" ist eine Überprüfung hingegen nur dann notwendig, wenn das Gerät bei Gemüse (inklusive Ölkürbis), Erdbeeren, Heil- und Gewürzpflanzen, Saatgutvermehrungen und Alternativen gemäß Anhang O, Erdäpfeln, Rüben, Zierpflanzen und Baumschulen zum Einsatz kommt. Die Überprüfung bezieht sich auf die Funktionstüchtigkeit von Maschinen und Geräten zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln gemäß Pflanzenschutzmittelgesetz und ist von einer dazu autorisierten Stelle durchzuführen.

Diese Verpflichtung gilt nicht für Geräte, die von Hand oder durch verdichtetes Gas betrieben beziehungsweise mit denen Pflanzenschutzmittel ausschließlich unter Ausnutzung der Schwerkraft ausgebracht werden, oder die nach ihrer Konstruktion von einer Person getragen werden.

Das letzte Prüfprotokoll der autorisierten Stelle darf nicht älter als drei Jahre (bezogen auf das Kalenderjahr) sein. Neugeräte mit ÖAIP-Plakette (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz), die innerhalb des Verpflichtungszeitraums gekauft wurden, müssen spätestens drei Jahre ab Kaufdatum (bezogen auf das Kalenderjahr) einer Kontrolle unterzogen werden. Maschinen und Geräte, die noch nie oder vor Verpflichtungsbeginn überprüft wurden beziehungsweise Neugeräte ohne ÖAIP-Plakette, müssen bis spätestens 31.12. des 3. Verpflichtungsjahres überprüft sein.

Die AMA weist darauf hin, dass diese Überprüfungsverpflichtung auch für betriebsfremde Geräte gilt. Eine Kopie des Prüfzeugnisses muss bei den Betriebsunterlagen aufbewahrt werden. Weiters ist die überbetriebliche Verwendung schlagbezogen zu dokumentieren. Wird die Spritzarbeit von Dienstleistern durchgeführt, müssen im Rahmen einer Vor-Ort-Kontrolle Rechnungen vorgelegt werden können.

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