zur Navigation . zum Inhalt

Zum Seitenanfang springen .

home

  • Reichweitenjumbo Blickinsland
News

Deutsches Agrarland um 14 Prozent teurer

Foto: agrarfoto.com

Die Preise für deutsches Acker- und Grünland zogen 2011 mit 14 Prozent kräftig an. Deutliche Unterschiede zeigten sich dabei zwischen den alten und neuen Bundesländern.

Die Preise für Agrarland in Deutschland sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, sie zogen durchschnittlich um 14 Prozent an. Vor allem in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt fielen die prozentualen Aufschläge überdurchschnittlich hoch aus. Das geht aus den Daten zu den Kaufwerten landwirtschaftlicher Grundstücke hervor, die aktuell vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlicht wurden.

Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke ohne Gebäude und Inventar Im Durchschnitt kostete ein Hektar Acker- und Grünland 2011 in Deutschland knapp 13.493 Euro. Das ist im Vergleich zu 2010 ein Anstieg um rund 13,8 Prozent. Deutliche Unterschiede zeigen sich dabei zwischen den alten und neuen Bundesländern. Während die Preise in den alten Bundesländern um 9,5 Prozent zulegten, stiegen sie in den neuen Bundesländern um 19,4 Prozent. Trotzdem ist das Preisniveau im Westen nach wie vor deutlich höher. So kostet im teuersten Bundesland Nordrhein-Westfalen ein Hektar 30.488 Euro, im östlichen und günstigsten Bundesland Sachsen hingegen nur 5.909 Euro. Für den Regierungsbezirk Oberbayern wurde mit 41.972 Euro pro Hektar der höchste durchschnittliche Kaufwert ausgewiesen.

Verkaufte Gesamtfläche leicht gestiegen Kaufwerte landwirtschaftlicher Grundstücke im Vergelich der Bundesländer.Die bundesweit verkaufte Gesamtfläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdIN) erhöhte sich gegenüber 2010 um 0,8 Prozent auf 114.733 Hektar. Dabei stieg die veräußerte FdlN in den alten Bundesländern um 2,2 Prozent auf 45.780 Hektar an. In den neuen Bundesländern dagegen nahm sie um 0,2 Prozent auf 68.953 Hektar ab. Die meisten Flächen, mit 22.805 Hektar, wechselten im Jahr 2011 in Mecklenburg-Vorpommern den Eigentümer. Es folgen Brandenburg mit 22.364 Hektar und Niedersachsen mit 14.115 Hektar.
 
Zur Erklärung: Die FdIN ist nicht gleich der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF). Die FdlN weicht im Detail ab, zum Beispiel gehören Areale aus dem Garten- und Weinbau zur LF, aber nicht zur FdIN.
Quelle: agrarheute

Suchen
Werkzeuge
Leserbrief an die Redaktion schreiben.PDF-Version dieser Seite.Diese Seite drucken.Diesen Link senden.
Lebensmittelbuch online
unsere Angebote