Forsttagung: Multifunktionalität des Waldes
Die Multifunktionalität der Forstwirtschaft, laut Lois Berger, Obmann des burgenländischen Forstvereins, "eine Selbstverständlichkeit für alle Forstleute in Österreich ", steht auf dem Prüfstand. Im Zentrum steht dabei die Basis, auf der aufbauend unsere Wälder bewirtschaftet werden.
Sie gilt es im Dialog mit der Gesellschaft und ihren Ansprüchen zu sichern und zu erhalten. Wie das gelingen kann oder ob sie bereits ausgedient hat, bleibt die spannende Frage, der sich die diesjährige Forsttagung stellt, die von 23. bis 25.05.2012 im Lisztzentrum in Raiding stattfindet. Dabei werden auch wieder Waldbotschafter von Lebensminister Nikolaus Berlakovich ausgezeichnet.
Dem Tagungsthema entsprechend wird am 24.05. Elisabeth Johann, Leiterin des Österreichischen Forstvereins, einen historischen Abriss über die multifunktionale Waldbewirtschaftung geben; Ernst U. Schulte von der EU-Kommission - Generaldirektion Umwelt - präsentiert Europas Visionen der Waldnutzung; Alexander Buck, Direktor der IUFRO (International Union of Forest Research Organisations) erläutert, weshalb Multifunktionalität in der globalen Waldnutzung (k)ein Thema ist; Philipp Freiherr Heereman vom Waldbauernverband NRW befasst sich in seinem Referat mit der Forstpolitik nach der Energiewende; Alfred Grieshofer vom Lebensministerium wird auf die Berücksichtigung der Multifunktionalität in der forstlichen Raumplanung eingehen; Matthias Dieter vom Johann Heinrich von Thünen-Institut betrachtet die Multifunktionalität aus gesamtstaatlicher Perspektive und Josef Fuchs, Tiroler Landesforstdirektor, befasst sich mit den Waldwirkungen und der Gefahr, die der Multifunktionalität durc h die Jagd droht.
Abgerundet wird das fachliche Programm durch eine Reihe von Exkursionen und Alternativveranstaltungen. Der Forstverein ersucht um rechtzeitige Anmeldung unter www.forstverein.at. Hier sind auch weitere Details der Veranstaltung zu finden.
Quelle: aiz





















